Freitag 18. Mai 2012
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Öffentliche Verkehrsmittel sind für Jugendliche nicht leistbar!

Weder ÖBB noch VVT bieten ein leistbares Angebot für Jugendliche die nicht in Ausbildung sind. Mobilität in Tirol wird leider nur auf der Straße groß geschrieben, Jugendliche die den Öffentlichen Verkehr nutzen wollen, beißen sich an den Preisen die Zähne aus!


"Angefangen von Freizeitangeboten bis hin zu sozialen Kontakten, für Jugendliche ist der öffentliche Verkehr eine der wichtigsten infrastrukturellen Ressourcen des Landes. Das Land und insbesondere Herr Landesrat Toni Steixner kümmert es allerdings seit Jahren überhaupt nicht, dass die Tarifpreise von VVT über ÖBB und IVB alles übersteigen was gut und recht ist." Stellt Luca Tschiderer, Landesvorsitzender der Jungen Sozialistinnen und Sozialisten (JUSOS Tirol) fest. So kostet ein Monatsticket der ÖBB von Innsbruck nach Telfs satte 82€, von Ermäßigungen für "Vorteilscard unter 26 Besitzer_innen" keine Spur. "Das der Großteil der Berufsanfänger_innen nicht Niko Pelinka heißen und mit ein paar tausend Euro netto im gemachten Nest sitzen ist klar, das hier einfach nichts unternommen wird ist vollkommen unverständlich!" muss sich Tschiderer ärgern.

"Die Einsparungsideen bei der Bahn und den Öffis sind generell abzulehnen, eigentlich gehört dieser Bereich ausgebaut und die Tarife gesenkt und ja, das kostet Geld!" fordert Tschiderer die Verantwortlichen zum Nachdenken auf. "Es kann doch nicht sein, das im Lechtal alle mit 16 Jahren den L17 beginnen müssen, weil es mit den Öffis schier unmöglich ist von A nach B zu kommen. Der Öffentliche Verkehr ist ja nicht nur ökologisch sinnvoller als der Einpersonenverkehr, sondern auch ökonomisch." Schließt Tschiderer

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